Warum Licht, Temperatur und das richtige Gefäß eine Rolle spielen
Mit der Herstellung ist unsere Arbeit noch nicht ganz abgeschlossen. Auch die Art, wie eine kolloidale Lösung anschließend aufbewahrt wird, gehört für uns zum sorgfältigen Umgang mit dem Produkt.
Dabei geht es gar nicht um komplizierte Regeln. Vieles lässt sich auf ein paar einfache Grundsätze reduzieren: vor unnötigem Licht und Wärme schützen, sauber verschließen und möglichst im ursprünglichen Gefäß belassen.
Warum wir Braunglas verwenden
Unsere kolloidalen Lösungen füllen wir in Braunglasflaschen ab.
Braunglas reduziert den Lichteinfall deutlich gegenüber klarem Glas und schützt den Inhalt damit besser vor intensiver Beleuchtung. Gerade direkte Sonneneinstrahlung möchten wir bei der Lagerung vermeiden.
Für uns ist die Wahl der Flasche deshalb nicht nur eine Frage der Optik. Das Gefäß gehört genauso zum Herstellungs- und Lagerungskonzept wie das Wasser oder die spätere Abfüllung.
Am besten steht die Flasche an einem dunklen beziehungsweise lichtgeschützten Ort – zum Beispiel in einem Schrank oder Regal ohne direkte Sonneneinstrahlung.
Möglichst gleichmäßige Temperaturen
Kolloidale Lösungen fühlen sich an einem ruhigen, normal temperierten und lichtgeschützten Platz am wohlsten.
Ideal ist eine Umgebung, in der die Temperatur möglichst gleichmäßig bleibt – zum Beispiel in einem Schrank oder Regal im Wohnbereich.
So lassen sich starke Temperaturschwankungen ganz einfach vermeiden. Besonders gut geeignet sind Plätze ohne direkte Sonneneinstrahlung und mit etwas Abstand zu Heizkörpern oder anderen Wärmequellen.
Für die Aufbewahrung braucht es also keinen besonderen Aufwand: konstante Raumtemperatur, ein geschützter Standort und möglichst wenig unnötige Temperaturwechsel sind eine gute Grundlage.
Am besten in der Originalflasche lassen
Auch wenn ein anderes Gefäß vielleicht praktischer erscheint: Wir empfehlen, die kolloidale Lösung möglichst in der Flasche aufzubewahren, in der sie abgefüllt wurde.
Jedes unnötige Umfüllen bedeutet zusätzlichen Kontakt mit einem weiteren Behälter und dessen Oberfläche. Gleichzeitig steigt die Möglichkeit, dass Staub oder andere Verunreinigungen in die Lösung gelangen.
Deshalb gilt für uns auch hier: so wenig unnötige Eingriffe wie möglich.
Flasche öffnen, benötigte Menge entnehmen und anschließend wieder sauber verschließen.
Sauberkeit gehört zur Lagerung dazu
Eine sorgfältige Herstellung nützt wenig, wenn anschließend unsauber mit dem Produkt gearbeitet wird.
Wir achten deshalb bereits bei der Abfüllung auf saubere Flaschen und Verschlüsse. Auch später sollte die Öffnung der Flasche möglichst sauber bleiben.
Gegenstände, die bereits mit anderen Stoffen in Kontakt gekommen sind, sollten nicht einfach in die Flasche eingetaucht werden. Wenn etwas entnommen werden soll, ist ein sauberes separates Gefäß oder eine saubere Pipette die bessere Wahl.
Das klingt selbstverständlich – ist aber gerade bei kleinen Gebinden ein wichtiger Bestandteil der Aufbewahrung.
Nicht jedes Kolloid sieht gleich aus
Bei verschiedenen Elementen können sich auch die fertigen Lösungen unterscheiden.
Farbe und Erscheinungsbild sind nicht bei jedem Kolloid identisch. Einige Lösungen wirken nahezu farblos, andere können eine erkennbare Färbung zeigen. Auch deshalb halten wir wenig davon, sämtliche Kolloide nach einem einzigen starren Schema zu beurteilen.
Das jeweilige Element, die Herstellung und die Konzentration spielen dabei eine Rolle.
Eine sichtbare Veränderung sollte deshalb immer im Zusammenhang mit dem jeweiligen Produkt betrachtet werden – und nicht automatisch nach den Erfahrungen mit einem völlig anderen Element.
Die richtige Lagerung beginnt schon bei der Abfüllung
Für uns beginnt gute Lagerung nicht erst beim Kunden.
Schon bei der Wahl der Flasche überlegen wir, wie die Lösung nach ihrer Herstellung möglichst geschützt aufbewahrt werden kann. Deshalb verwenden wir Braunglas, achten auf saubere Abfüllung und vermeiden unnötige Lagerzeiten durch unsere kleinen Chargen.
Am Ende sind es keine spektakulären Maßnahmen.

Lichtgeschützt aufbewahren, extreme Temperaturen vermeiden, sauber verschließen und möglichst nicht unnötig umfüllen.
Genau wie bei unserer Wasseraufbereitung gilt auch hier: Sorgfalt steckt oft in den unscheinbaren Arbeitsschritten.